Kategorie: Band 1

  • Das Hörbuch zu meinem epischen Fantasyroman Der Untergang Ijarias erscheint bald

    Die Wartezeit ist fast vorbei: Mein Fantasyroman Der Untergang Ijarias wird bald als Hörbuch erscheinen! Die Produktion ist abgeschlossen, ich durfte das Hörbuch bereits vollständig hören, und nun befindet sich alles im Veröffentlichungsprozess. Bald könnt ihr in die Welt voller Drachen, Drachenreiter, Magie und Intrigen eintauchen – diesmal nicht auf Papier, sondern in einer packenden akustischen Version.

    Warum das Hörbuch besonders ist

    Das Hörbuch wird von Bjoern Mehler gesprochen, der es schafft, die dichte Atmosphäre von Ijaria und die unterschiedlichen Figuren eindrucksvoll zum Leben zu erwecken. Drachenreiter, Magier, Soldaten und die drei Hauptfiguren – sie alle bekommen durch seine Stimme eine unverwechselbare Präsenz.

    Als ich das fertige Hörbuch gehört habe, war ich begeistert, wie intensiv die Geschichte dadurch wirkt. Szenen, die ich seit Jahren in- und auswendig kenne, entfalten plötzlich neue Nuancen und Emotionen.

    Für wen ist das Hörbuch geeignet?

    • Für Fans von epischen Fantasyromanen mit Drachen und Drachenreitern
    • Für alle, die eine spannende Geschichte ohne Liebesroman-Schwerpunkt suchen
    • Für Leserinnen und Leser, die Der Untergang Ijarias bereits als Buch kennen und die Geschichte jetzt neu erleben möchten
    • Für Fantasy-Fans, die gerne in komplexe, düstere Welten eintauchen

    Bald überall erhältlich

    Das Hörbuch befindet sich aktuell im Veröffentlichungsprozess und wird bald bei audible verfügbar sein. Lange müsst ihr euch also nicht mehr gedulden, bis ihr Ijaria nicht nur lesen, sondern auch hören könnt.

    Ich freue mich sehr darauf, euch dieses Herzensprojekt bald in Hörbuchform präsentieren zu dürfen – und bin gespannt, wie euch die Reise nach Ijaria in dieser neuen Form gefallen wird.

  • So entsteht eine Fantasywelt – Teil IV: Von Urban-Fantasy zu High-Fantasy

    Nachdem ich im vorigen Teil beschrieb, wie das Steampunk-Setting abgelöst wurde durch ein magieorientiertes Urban-Fantasy-Setting, will ich heute erzählen, wie es dann kam, dass ich eine ganz eigene Welt entworfen habe.

    Warum ich mit Urban-Fantasy an Grenzen stieß

    Der Grund dafür war wesentlich, dass mir auch hier ein mangelnder Realismus störend im Weg stand. Wie reisen die Menschen von dem einen mystischen Geheimort zum anderen? Wie kommt es, dass der jeweils spezifische geheime Ort geheim bleibt – und das trotz all der modernen technischen Möglichkeiten?

    Es ist schon klar, dass eine Fantasygeschichte ohnehin nicht realistisch im engeren Sinne sein kann. Aber: Es soll doch alles konsistent sein und sich organisch anfühlen – und das wollte mir auch mit dem neuen Setting nicht gelingen. Es blieb auf gewisse Weise zu eng, weswegen ich mich dann entschied, eine eigene Welt zu erschaffen, in der diese ganzen Probleme, die mich bei der Entwicklung störten, dann nicht mehr vorhanden waren. Dafür gab es allerdings eine Reihe neuer Probleme.

    Die Herausforderungen einer eigenen High-Fantasy-Welt

    Was ja ein unabwendbarer Vorteil eines Urban-Fantasy-Settings gegenüber einem High-Fantasy-Setting ist: Hier haben wir einen Rahmen, dessen Geschichte nicht erst erfunden werden muss. Die Gesetzmäßigkeiten unserer Welt sind vertraut und erforscht, und alles passt irgendwie zusammen.

    Bei einer ganz neuen Welt ist die Karte zu Beginn leer. Ich hatte zwar schon einige Orte im Kopf – etwa die Hauptstadt Ijaria und die Stadt der Drachen –, aber das waren ja nur erste Orientierungspunkte. Auch hier sollte sich alles organisch anfühlen: eine Welt, in der das, was vorkommt, zusammenhängt.

    Eine Welt mit Geschichte – nicht nur Kulisse

    Und vor allem: Auch hier braucht es Geschichte. Sofern es in der Welt keine Geschichtswissenschaft gibt, ist es zwar nicht so wichtig, ob die späteren Protagonisten diese Geschichte auch kennen. Viel plausibler ist es ja, dass sie diese nur durch Mythen und Geschichten begreifen – und keine klare Vorstellung vom Werden und Wandel der Welt haben (wenn man nicht gerade unsterbliche Wesen wie Tolkiens Elben hat).

    Damit in der Welt alles zusammenhängt, muss es diese Geschichte geben. Sonst bleibt alles, was vorkommt, nur ein Symbol und ein Klischee. Es funktioniert, weil wir beim Lesen diese Leerstellen mit Vertrautem ausfüllen. Und das wollte ich nicht.

    Ich wollte, dass meine Welt eine eigene Geschichte hat. Eine Welt, die sich durch Mythen, Ruinen und Relikte bis in die Gegenwart der Erzählung spürbar weiterentwickelt. Das war also der nächste große Schritt: die Welt lebendig werden lassen – bevor ich mit dem Schreiben anfange.

    Ein neuer Anfang: Kosmisches Worldbuilding

    Und da schuf ich dann eine Entstehungsgeschichte, die selbst nur Teil eines noch größeren, kosmischen Geschehens war. Davon dann mehr im nächsten Teil.

    Interesse? Hier geht es zur Leseprobe.

  • So entsteht eine Fantasy-Welt – Teil III: Ijaria im atlantischen Ozean

    Eine Fantasy-Welt entsteht nicht über Nacht. Hinter den Seiten von Der Untergang Ijarias stecken jahrelange Planung, Zeichnungen, Notizen – und ein bisschen Magie.

    Vom Steampunk zur Urban Fantasy

    Nachdem ich die in Teil II beschriebene Steampunk-Welt unter der Erdoberfläche verworfen hatte, habe ich noch einen Versuch unternommen, meinen Weltentwurf in einem Urban-Fantasy-Setting zu belassen. Ich dachte zunächst daran, die konsistente Welt unter der Erde aufzuteilen in verschiedene größere Städte und Gebiete, die über die ganze Welt verteilt sein könnten und dabei an Orten untergebracht sein könnten, die zum einen schwer zugänglich sind und zum anderen schon einen gewissen mystischen Touch besitzen. Originell ging es dabei dementsprechend nicht zu: Die neuhinzugekommenen Drachen sollten im Himalaya leben, und die Hauptstadt dieser mystischen Welt sollte auf einer verborgenen Insel im Atlantischen Ozean liegen, die für kundige Reisende vom Land aus von den Cliffs of Mohan in Irland zu erreichen war. Die Insel sollte dann von einem magischen Nebel umgeben sein, der sie für Unkundige unerreichbar machen sollte.

    Magie als zentrales Element der Welt

    Es wird vielleicht schon deutlich: Nachdem ich von dem Alchemiker-/Mechaniker-Konzept weggegangen war, wurde alles etwas „magischer“. Für das Verborgene der Welt sollte nun einfach Magie verantwortlich sein. Damit hatte ich zwar die Probleme, die mir beim Ausgestalten einer Welt unter der Erdoberfläche begegneten, einigermaßen umschifft, aber zufrieden war ich damit nicht. Immerhin nahmen aber auch die ersten Charaktere Form an. Die Hauptfiguren, die jetzt in Band I von Der Untergang Ijarias vorkommen, erblickten das Licht der Welt, wenngleich eben in einer modernen Form, und auch erste Nebenfiguren entwickelten sich, allerdings fuhren sie eben beispielsweise Motorrad und hatten keine absonderlichen Reittiere.

    Ijaria – Eine Stadt im Ozean

    Und eben ganz zentral: Ijaria wurde aus den Tiefen des Meeres heraufbeschworen, eine Stadt, groß genug, um zahllose Geheimnisse bereitzuhalten. Da das Setting insgesamt aber nicht mehr so groß war, sondern aus vielen verteilten Orten bestand, kam der Stadt eine viel größere Bedeutung zu, und dementsprechend wurde sie auch groß; und in dieser großen Gestalt hat sie sich auch in Der Untergang Ijarias erhalten, als Megastadt in der Blüte ihrer Macht, die zugleich dem Untergang geweiht ist.

    Ausblick auf Teil IV

    In der nächsten Folge geht es dann darum, wieso diese Megastadt dann doch den Weg in eine ganz eigene Welt genommen hat, und wie es zum Wechsel von Urban-Fantasy zu High-Fantasy gekommen ist.

  • „Der Untergang Ijarias“ wird hörbar – Hörbuch erscheint im Herbst!


    Ich freue mich sehr, eine spannende Neuigkeit mit euch zu teilen: Der erste Band meiner epischen High-Fantasy-Reihe „Der Untergang Ijarias“ wird bald auch als Hörbuch erhältlich sein! Hierzu habe ich mit Bjoern Mehler einen Vertrag über die Produktion des Hörbuchs abgeschlossen, und die Veröffentlichung ist für den Herbst dieses Jahres geplant.


    Die Entstehung des Hörbuchs

    Das Hörbuch von „Der Untergang Ijarias“ wird von Bjoern Mehler produziert. Auf seiner Seite könnt ihr euch schon mal anhören, wie seine Stimme klingt. Ich bin wirklich gespannt, wie er die düstere und zugleich faszinierende Atmosphäre der Geschichte lebendig werden lässt – eine erste Hörprobe klang auf jeden Fall schon sehr gut. Wer die Geschichte bereits als Buch kennt, darf sich auf eine völlig neue, immersive Erfahrung freuen – für alle, die noch nicht in die Welt von Ijaria eingetaucht sind, wird dies der perfekte Einstieg sein.


    Ein Veröffentlichungsdatum für den Herbst


    Das Hörbuch wird im Herbst dieses Jahres erscheinen, sodass ihr euch noch ein wenig gedulden müsst, aber die Wartezeit lohnt sich! Für den Zeitpunkt der Veröffentlichung werde ich mir noch eine besondere Aktion rund um „Der Untergang Ijarias“ überlegen – und vielleicht gibt es sogar eine exklusive Hörprobe im Vorfeld – also bleibt dran!


    Warum ein Hörbuch? Die Bedeutung der Interpretation

    Ein Hörbuch ist nicht einfach nur eine Lesung des Textes – es geht weit darüber hinaus. Es ist die Kunst, die Geschichte durch die Stimme des Sprechers zu interpretieren und mit Leben zu füllen. Ein talentierter Sprecher bringt nicht nur die Worte zum Klingen, sondern verleiht ihnen Emotionen, Nuancen und einen neuen Blickwinkel. Die Interpretation des Sprechers fügt der Erzählung eine zusätzliche Dimension hinzu, die im geschriebenen Text so nicht zu finden ist. Auf diese Weise entsteht ein völlig neuer Aspekt der Geschichte, der für die Zuhörer ebenso spannend und fesselnd ist wie das Buch selbst. Ich bin auch selber sehr gespannt, wie die Stimmen der Charaktere und die Atmosphäre von Ijaria durch die Lesung lebendig werden und was für eine neue Perspektive sich dadurch ergibt. Für mich haben ja schon alle Figuren eine Stimme, die Geschichte hat einen festen Klang – dadurch, dass jemand anderes seine Interpretation anfertigt, kommen vielleicht Nuancen zur Geltung, die im Text schon angelegt sind, aber in der eigenen Rezeption und Vorstellung noch verschlossen waren. Das kann natürlich auch unvertraut sein, aber zugleich eröffnet sich eben auch ein neuer Aspekt, der vielleicht zuvor noch verborgen war.

    Wenn ihr „Der Untergang Ijarias“ noch nicht kennt: Hier findet hier eine Leseprobe!